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Schulgeldfreiheit

Am 14.01.2020 wurde die Niedersächsische Verordnung zur Förderung von Schulen in freier Trägerschaft für Gesundheitsfachberufe sowie für Atem-, Sprech- und Stimmlehrerinnen
und Atem-, Sprech- und Stimmlehrer
(NGesFBFöVO) veröffentlicht.

Für alle Schüler/innen, die ab dem 01.08.2019 eine Ausbildung im Bereich der Logopädie begonnen haben, bedeutet dies, dass wir als Träger einen Antrag auf die Übernahme der Schulgeldes beim Land Niedersachsen stellen.

Über das Schulgeld hinaus entstehen nur noch geringfügige Kosten, die nicht vom Land Niedersachsen getragen werden:

  • derzeit 53,00 Euro für die Erstellung der Urkunde zur Erlaubnis der Führung der Berufsbezeichnung durch das Landessozialamt in Lüneburg 
  • Exkursionen während der Ausbildung
  • Erste-Hilfe-Kurs

 

zusätzliche staatliche Zuschüsse / Entlastung

  • Das neue BAföG (Schüler-BAföG): Die Logopädieausbildung an unserer Lehranstalt für Logopädie in Osnabrück ist im Sinne des BAföG förderungsfähig. Wenn die individuellen Voraussetzungen (z.B. nicht älter als 30 Jahre bei Ausbildungsbeginn) gegeben sind, kann Schüler-BAföG beantragt werden. Der Förderungshöchstsatz beträgt aktuell 216,-€, wenn der Wohnort bei den Eltern verbleibt und 465,-€, wenn dies nicht der Fall ist. Informationen finden Sie unter: www.das-neue-bafoeg.de
  • Elternunabhängige Förderung nach dem BAföG: Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine elternunabhängige Förderung nach dem BAföG erfolgen.
  • Staatlicher Bildungskredit: Über das BAföG-Amt kann für das 2. und 3. Ausbildungsjahr ein staatlicher Bildungskredit beantragt werden. Dieser wird durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (kfw) ausgezahlt.

 

Als Rehabilitationsmaßnahme werden die Kosten von der Reha-Abteilung der Agentur für Arbeit, dem Rentenversicherungsträger oder der Berufsgenossenschaft übernommen. (Wenn bei Ihnen die Voraussetzungen für eine berufliche Rehabilitation vorliegen, besprechen Sie bitte frühzeitig mit Ihrem Rehaberater Ihren Umschulungswunsch.)